Über mich

Herzlich willkommen auf meinem Aktien Blog. Mein Name ist Patrick Sutter. Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit dem Geschehen an der Börse. Nach meinem VWL-Studium war ich einige Jahre als Börsenredakteur tätig. Im Jahr 2000 startete ich beim Onlineportal fnet.de. Mein Weg führte mich dann zu den Wochen- und Monatstiteln Euro am Sonntag und Euro. Mittlerweile bin ich seit über 10 Jahren in der PR-Branche tätig. Auch dort beschäftigt mich regelmäßig das Thema Börse.

Am Neuen Markt, den es schon lange nicht mehr gibt, habe ich meine ersten Erfahrungen mit Aktien gesammelt. Einige Werte im Depot haben sich damals in kurzer Zeit verdoppelt, aber natürlich habe ich auch schlimme Fehlkäufe getätigt. Und dann abgewartet und weiter abgewartet bis die Aktien schließlich 80 oder sogar 90 Prozent im Minus waren. Schließlich will man sich den Fehlkauf ja zuerst nicht eingestehen. An der Börse habe ich also viel Lehrgeld bezahlt.

Und dennoch fasziniert mich das Auf und Ab an den Börsen, die Suche nach attraktiven Wertpapieren sowie dem Ein- und Ausstiegszeitpunkt. Doch das perfekte Timing gibt es eh nicht. Jeder, der das behauptet, ist ein Blender. Und auch jeder, der sagt, er sei immer erfolgreich mit seinen Aktieninvestments, der lügt. Wichtig ist nur, dass man irgendwann auch mal die Reißleine zieht und schlechte Aktien verkauft. Der erste realisierte Verlust tut anfangs zwar weh, aber es ist auch total befreiend, wenn im Depotauszug die Verlustaktien nicht mehr zu sehen sind. Am besten ist es natürlich Stopp-Loss-Marken zu setzen.

50:50 Regel

Auch die Realisierung von Gewinnen ist gar nicht so einfach – denn die Börse ist nun mal viel Psychologie. Und auch entgangene Kursgewinne können schmerzhaft sein. Wer kennt nicht das Problem, eine Aktie viel zu früh verkauft zu haben. Hätte ich nur damals die Aktie gehalten, heißt es immer so schön… Hierfür gab der Altmeister Andre Kostolany bei einem Vortrag einen genialen Tipp: Verkaufen Sie einfach die Hälfte der Position. Wenn die Aktie anschließend fällt, dann freut man sich, schließlich wurden Gewinne realisiert. Und wenn die Aktie weiter zulegt, freut man sich ebenso, schließlich liegt die andere Hälfte noch im Depot. Die 50:50 Regel ist eine perfekte Idee.

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2 Kommentare zu „Über mich“

  1. Das finde ich gut. Endlich wird auch einmal darüber gesprochen, dass die Börse Lehrgeld abverlangt. Nicht alles geht von gleich auf jetzt. Mit den 90% Verlust musst halt 1000% Gewinn machen um wieder dabei zu sein. Viele haben dann mit noch mehr Geld angefangen um die 1000% auf vielleicht 200% zu reduzieren. Du brauchst ein gutes System und viel Erfahrung und damit kommst du auch weiter. Ohne dem geht es nicht. Gut geschrieben.

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